Die Hernienchirurgie hat die letzten 15 Jahre vor allem von der Entwicklung neuer implantierbarer Materialien in Kombination mit schonenden Operationsmethoden profitiert und die Entwicklung geht weiter.

Leistenhernie (Leistenbruch)

Eine Leistenhernie (Leistenbruch) zeigt sich erst in fortgeschrittenem Stadium als sichtbare Vorwölbung in der Leistengegend. Gerade in den Anfangsstadien macht sie sich als schmerzhaft-störende Empfindung (weiche Leiste) bei Belastung, im Sport oder im Sitzen bemerkbar. Sie ist schwer von muskulären- oder
Hüftgelenksproblemen zu unterscheiden.

Nach der sorgfältigen Untersuchung und Anamnese bietet die minimal invasive Chirurgie in der Hand des
Spezialisten eine schonende, dauerhafte, risikoarme und sichere Möglichkeit der Therapie. Sie ist beim
Leistenbruch in der Hand eines erfahrenen Chirurgen den herkömmlichen „Schnittoperationen“ überlegen.
Auf Basis der gesammelten Erfahrungen bei den derzeit ca. 2500 minimal-invasiven Leistenhernien-
Operationen entwickle ich meine Technik beständig weiter. Die Überlegenheit der laparoskopischen Technik zeigen Studien des "Deutschen Ärzteblattes", des Zentralorgans der deutschen Ärzteschaft, aus den Jahren 2008, 2012 und 2016:

Deutsches Ärzteblatt 2016: Evidenzbasierte Behandlung der Leistenhernie >>>
Deutsches Ärzteblatt 2012: Studie zur Überlegenheit der minimal-invasiven Technik >>>
Deutsches Ärzteblatt 2008: Die Qualität hängt am Chirurgen >>>

TAPP und TEP

Es wird vor allem die endoskopische Hernioplastik in den Techniken TAPP (Trans-Abominale-Präperitoneale-Plastik) und TEP (Total-Extraperitoneale-Plastik) durchgeführt. Durch drei wenige Millimeter große Schnitte wird ein Netz von innen an die Bruchlücke angelegt. Die Patienten verbringen eine Nacht in der Klinik.
Abhängig von der Tätigkeit beträgt die Krankschreibung ca. 2 – 3 Wochen

Operation in TAPP Technik: